Komödie in 3 Akten
von Neil Simon
Nach einem großen Auftritt kündigt Al Lewis resigniert die Zusammenarbeit und versetzt seinen Bühnenpartner Willie Clark damit in den ungewollten Ruhestand. Damit ist das berufliche Miteinander der „Sonny Boys“, das auf dem Höhepunkt ihres Erfolges in kleinliches, qualvolles Gegeneinander umgeschlagen ist, beendet.
Für eine Erinnerungsshow im Fernsehen sollen die beiden gealterten Stars (nach elf Jahren ohne jeglichen Kontakt zueinander) einen ihrer bekanntesten Sketche noch einmal spielen. Initiator dieser Idee ist der Showagent Ben Silverman, ein Neffe von Willie Clark. Auf das unerwartete Angebot seines Neffen reagiert Clark anfangs heftig ablehnend, bevor er sich schließlich gnädig umstimmen lässt. Das erste Wiedersehen mit Al verläuft in frostiger Atmosphäre. Es kommt zu einem gegenseitigen Versteckspiel mit provokativen Vorwürfen und zynischen Seitenhieben und natürlich endet die erste Probe in heftigem Streit. Bei der Generalprobe schließlich erleidet Willie aus Aufregung über Al sogar einen Herzinfarkt. Schuldbewusst besucht ihn Al am Krankenbett und erst nach einigen weiteren Wortgefechten raufen sich die beiden Alten zusammen.
Mit „Sonny Boys“ gelang dem amerikanischen Autor Neil Simon wieder einmal eine lockere Boulevard-Komödie, die sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt. Auf meisterhafte Weise verknüpft er Wort- und Situationskomik zu einem Pointenfeuerwerk.
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Die Personen und ihre Darsteller
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Willy Clark
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Tommy Geisler | |
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Schauspieler
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Al Lewis
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Jörg Schulte | |
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Schauspieler
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Ben Silverman
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Ole C. Rücker | |
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, Neffe von Willy
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Krankenschwester
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Gunda Geller | |
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Krankenschwester im Doktorsketch
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Miriam Matthaes | |
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Chefansager im Fernsehstudio
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Jean Pierre Hintze | |
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Regie:
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Tommy Geisler | |
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Regieassistenz:
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Marcel Fischer | |
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Maske::
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Corinna Winterfeld | |
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Kostüme:
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Ose Böttcher | |
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Technik:
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Manfred Vandersee | |
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techn. Assistentin::
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Jana Geduhn | |
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Requisite:
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Marcel Fischer | |
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Bühnenbild:
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Eberhard Schaller, Peter Hentrich | |


